Ihr Weg zum Traualtar war lang, seeehr lang. 2011 lernten sie sich Sven Epiney (gr. Bild rechts) und Michael Graber (gr. Bild links) kennen. Michael war damals gerade mal 18 Jahre alt, Sven 39. 2019 folgte der Heiratsantrag. Damals ging Sven in der SRF-Sendung «Darf ich bitten?» vor seinem Michael auf die Knie. Dieser sagte Ja. Die Schweiz jubelte und macht sich bereit für eine berauschende Hochzeit. Die gefühlt nie stattfinden würde. Zuerst wollte das Paar reisen, dann kam Corona, dann dieses und jenes und sowieso und überhaupt.
Jetzt aber haben die Herren Epiney Ernst gemacht. Am 25. Juli haben sich die Männer vor rund 20 Gästen standesamtlich im Hotel Widder getraut. Später feierten die beiden mit ungefähr 150 Gästen im Herzen von Zürich. Schon einen Tag später ändert Michael in den Sozialen Medien seinen Nachnamen von Graber zu Epiney. Bilder auf Instagram lassen vermuten, dass Sandra Studer die Traurede hielt, während die Mütter von Sven und Michael die Trauzeuginnen waren. Herzig! In Sachen Outfits und Eheringe liessen sich die Männer auch nicht lumpen: In die Innenseiten der massgeschneiderten Anzüge hat das Paar seine Namen und das Hochzeitsdatum sticken lassen. Derweil bestehen die Ringe der Eheleute aus drei ineinander verflochtenen Ringen aus Gelb-, Rosé- und Weissgold.
Wer nun denkt, dass nach der Hochzeit sofort geflittert wird, irrt sich übrigens. Wegen ihrer Jobs muss das Paradies warten. Wohin die beiden fliegen, wissen sie noch nicht genau. Voraussichtlich nach Südamerika. Das ist der einzige Kontinent, den die beiden noch nicht bereisten. Ich wünsche den frisch Vermählten jedenfalls, dass das mit den Flitterwochen nicht so lange dauert wie mit der Hochzeit. Noch mehr aber wünsche ich den beiden einfach generell alles Liebe mit viel Liebe für die gemeinsame Zukunft als Herr und Herr Epiney!
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: MZ/Instagram