Letzten Mittwoch liess der Musiker Marco Kunz die Baby-Bombe platzen. Auf Instagram verkündete der «Alpen-Gosling», Kunz sieht dem US-Schauspieler Ryan Gosling wirklich sehr ähnlich, die big News. Zu einem Bild, das den 40-Jährigen mit zwei Babys zeigt, schreibt er: «Seid herzlich willkommen auf dieser Erde und in unserer Familie Anna & Ida». Anna und Ida dürfen sich aber nicht nur über eine Zwillingsschwester freuen. Die zwei Erdenbürgerinnen sind das dritte und vierte Kind von Kunz und seiner Frau Jenny. So hat das Paar bereits Sohn Emil, 5, und Tochter Helena, 4.
Aus der Ferne finde ich das Quartett ganz herzig. Tauschen will ich nicht. Vier Kinder unter fünf Jahren? Das erinnert mich an einen Sack voller Flöhe. Oder an eine permanente Lautstärke, wie ich sie mir an einem AC/DC-Konzert vorstelle. Und zwar in der ersten Reihe. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass Kunz und Jenny in den nächsten 10 Jahren ein Wort miteinander wechseln können, ohne x-fach unterbrochen zu werden. Ausserdem weiss ich auch nicht, wie man vier Kinder in Ski-Anzüge steckt, ohne dass eines dann sowieso grad wieder aufs WC muss, das zweite heiss hat und das dritte den Skianzug in Eigenregie wieder auszieht, weil halt gerade die Autonomiephase reinkickt. Vielleicht aber bin ich zu pessimistisch. Oder einfach keine Expertin. Sollten Kunz und Jenny Tipps brauchen, sind wir super aufgestellt in der Schweiz. Roger Federer zum Beispiel ist Papa von zwei Zwillingspaaren (Respekt)! Auch Mauro Caviezel, seine Zwillinge sind 1, oder Christa Rigozzi, Mama von Alissa und Zoe, 8, könnten Kunz Zwillings-Tricks verraten.
Sollte Kunz sich dennoch für meinen ungefragten Tipp interessieren: Scheiss auf Skiferien und Skianzüge, mein Lieber. Irgendwo ist immer Sommer. Reist dahin. Oder gönnt euch pro Skiferien-Kind eine Nanny.
Text: Maja Zivadinovic
Bilder: MZ/Instagram