simon brander
Letzte Woche habe ich mit meinen Stadtratskolleg*innen in die Zukunft geblickt. Wir haben die Vision vorgestellt, wie sich das Gebiet rund um den Hauptbahnhof in den nächsten 25 Jahren entwickeln soll.
Es geht um einen Teil unserer Stadt, der sich bereits in den letzten hundert Jahren stark gewandelt hat. Aus einem schmucken Treffpunkt wurde ein unübersichtliches Verkehrsgeflecht. Trams und Autos dominieren den Raum, für Fuss-gänger*innen gibt es vielerorts kaum ein Durchkommen – oder sie werden unter die Erde geführt. Und in Zukunft werden dort noch viel mehr Menschen unterwegs sein.
Darum haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Das Gebiet um den HB soll für alle wieder sicherer, einfacher und direkter zugänglich werden. Es soll nicht mehr nur Verkehrsknotenpunkt sein, sondern ein Ort, an dem man sich gerne aufhält: Grün, offen und mit Platz zum Durchatmen.
Wer zu Fuss, mit dem Velo, dem Tram oder dem Bus unterwegs ist, erhält künftig mehr Raum. Aber auch mit dem Auto wird man weiterhin am HB vorfahren können – etwa um Familienmitglieder abzuholen. An die Taxifahrer*innen, Lieferant*innen, Rettungsdienste und das lokale Gewerbe haben wir ebenfalls gedacht. Auch für sie verbessern sich die Bedingungen, wenn der Durchgangsverkehr wegfällt.
Die Umsetzung erfolgt nicht von heute auf morgen. Wir gehen sie sorgfältig an, Schritt für Schritt und gemeinsam mit allen Beteiligten. Erste Erfolge sind aber schon heute sichtbar: etwa der Velotunnel, die Terrasse bei der Sihlpost oder der kleine Park hinter dem Globusprovisorium.
Und wenn ich sehe, wie beliebt und belebt diese neuen Orte schon nach kurzer Zeit sind, freue ich mich umso mehr auf die nächsten Projekte!
Stadträtin Simone Brander
Tiefbaudepartement
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M. Heichele am 06.11.2025 12:46:58 Beitrag melden
Erst das "Provisorium" abreissen!
Wann wird das hässliche "Provisorium" auf der Limmat abgerissen. Das wäre meine Vision von der Zukunft um den HB!
M. Heichele antworten