simon brander
Das neue Jahr begrüsste uns eiskalt. Nachts gingen die Temperaturen bis -13°C runter! Und kaum erwachte die Stadt nach den Feiertagen zu neuem Leben, fiel der erste Schnee. Die Kinder schnappten sich ihre Schlitten und nahmen aufgeregt unsere Zürcher Hügel und Hügelchen in Beschlag.
Bei aller Freude über die weisse Pracht: Schnee und Eis bedeuten auch immer viel Arbeit. Die Mitarbeiter*innen, die normaler-weise Abfallbehälter leeren und die Stadt sauber halten, montieren im Winter Schneepflug und Salzstreuer auf ihre Reinigungsfahrzeuge. Bis zu 260 Personen und 180 Fahrzeuge standen Anfang Jahr Tag und Nacht im Einsatz!
Denn Zürich bietet einiges an Fläche, die geräumt werden muss. Wir bewegen uns auf über 1000 Kilometern Trottoirs und fast 750 Kilometern Strassen durch die Stadt. Die acht Millionen Quadratmeter grosse Fläche – das sind mehr als 1000 Fussballfelder – ist verwinkelt und voller Überraschungen. Eine Bereicherung im Alltag, aber eine Herausforderung für die Schneeräumung.
Geräumt wird nach klaren Vorgaben: Zuerst kommen Plätze mit viel Fussverkehr, die Velovorzugsrouten und Verkehrshauptachsen sowie Strassen und Wege rund um Gesundheitseinrichtungen und Schulen dran. Haltestellen der Verkehrsbetriebe werden sogar von Hand freigeschaufelt. Und wir freuen uns auch über jede Rückmeldung: Wenn eine Stelle gefährlich vereist ist oder eine störende «Schneemade» beseitigt werden soll, schicken wir gerne jemanden vorbei. Die Verantwortlichen üben jeden Herbst die Montage der Pflüge. Sie repetieren die Regeln, etwa wann und wieviel Streusalz ausgebracht werden darf, besprechen die Abläufe und Zuständigkeiten. Aber trotz aller Vorbereitung: Räumen können sie den Schnee erst, nachdem er gefallen ist.
Ich wünsche Ihnen allen eine schöne und sichere Winterzeit.
Stadträtin Simone Brander, Tiefbaudepartement
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Peter B. Gröner am 21.01.2026 11:43:25 Beitrag melden
Nicht ganz korrekt, Frau Brander
Und weshalb sind dann die Gehwege im Rieterpark seit Tagen vereist? Auf Anfrage hiess es bei Grün Stadt Zürich, es finde kein Winterdienst statt. Wieso wird das nicht kommuniziert. Mit entsprechenden Hinweisen? Entweder weiss Frau Brander nicht, wie es läuft. Oder Grün Stadt erledigt ihren Job nicht so wie die Departementsvorsteherin tickt. Auf jeden Fall ist es gefährlich.
Peter B. Gröner antworten