Michael Baumer
«Echt patgific» – unter diesem Motto ist Graubünden Gastkanton am diesjährigen Sechseläuten. Dies ist eine schöne Gelegenheit, eine Partnerschaft sichtbar zu machen, die weit über diesen Festtag hinausgeht – und die mir als Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe am Herzen liegt.
Zürich und Graubünden sind seit Jahrzehnten eng verbunden. Besonders im Energiebereich zeigt sich diese Stärke: ewz betreibt seit vielen Jahren Wasserkraftwerke in Graubünden. Diese Partnerschaft ist ein zentraler Pfeiler für die erneuerbare Energieversorgung – und ein Beispiel dafür, wie eine Stadt und eine Bergregion gemeinsam Höchstleistungen erbringen können.
Auch der öffentliche Verkehr verbindet Zürich und Graubünden: Die VBZ-Trams in Zürich und die Züge der Rhätischen Bahn in Graubünden stehen für einen ÖV, der über die Landesgrenzen hinausstrahlt – verlässlich, leistungsfähig und identitätsstiftend.
Doch diese Erfolge sind keine Selbstläufer. In Graubünden investiert die RhB derzeit in den Doppelspurausbau. Und in Zürich steht mit dem Tram Affoltern ein entscheidendes ÖV-Generationenprojekt an – es bringt mehr Kapazität für die wachsende Stadt, eine bessere Erschliessung für viele Einwohnerinnen und Einwohner und eine noch klimafreundlichere Mobilität.
Solche Investitionen verlangen Mut, Weitsicht – und den Willen, auch in Zukunft Höchstleistungen zu erbringen. Mit einem Ja zum Tram Affoltern am 14. Juni setzen Sie als Stimmberechtigte in der Stadt Zürich ein klares Zeichen für einen starken öffentlichen Verkehr und eine lebenswerte Stadt.
Die Partnerschaft zwischen Zürich und Graubünden zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam mutig handeln. Gerade um das Sechseläuten herum wird dies noch besser spür- und greifbar. Und der diesjährige Gastkanton erinnert uns daran, dass erfolgreiche Verbindungen nicht nur gefeiert, sondern aktiv gestaltet und geprägt werden müssen.
Stadtrat Michael Baumer, Departement der Industriellen Betriebe