Vor gut einem Monat habe ich mein Amt als Stadträtin und Sozialvorsteherin der Stadt Zürich angetreten. Seither konnte ich viele spannende Einblicke in die Arbeit meines Departements und der Stadtverwaltung gewinnen, täglich neue Mitarbeiter*innen kennenlernen und zahlreiche interessante Gespräche führen.
Und ich kann heute schon sagen: Ich bin beeindruckt, mit wieviel Herzblut im Sozialdepartement und in der ganzen Verwaltung für Zürich gearbeitet wird. Aber auch bei der Zusammenarbeit mit meinen Stadtratskolleg*innen spüre ich grosse Motivation, Verbundenheit und den Willen, Verantwortung für unsere Stadt und ihre Bewohner*innen zu übernehmen.
In diese ersten Wochen fielen zudem zwei Ereignisse, die mich besonders gefreut haben: Das Bundesgericht gab seinen Entscheid bekannt, dass die 2023 per Volksabstimmung beschlossenen Mindestlohnregelungen der Städte Zürich und Winterthur gültig sind. Wir können dieses wichtige Instrument nun dazu nutzen, Arbeitnehmenden im Tieflohnbereich einen anständigeren Lohn zu ermöglichen. Der Entscheid betont zudem den Handlungsspielraum der Gemeinden in der Sozialpolitik. Auch das ist ein wichtiges Signal. Das zweite für mich herausragende Ereignis war die Gelegenheit, den neuen Frauentreff eröffnen zu dürfen. Und zwar im Kreis 4, wo ich zuhause bin. Der neue Frauentreff ist ein geschützter Raum für Frauen, die von Armut, Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Suchterkrankungen oder psychischen Belastungen betroffen sind. Das Bedürfnis nach solchen geschützten Räumen, in denen Frauen zur Ruhe kommen und persönliche Themen ansprechen können, ist gross und ausgewiesen – und das neue Angebot deshalb umso wichtiger.
Ich freue mich auf weitere Projekte und Begegnungen mit Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen unserer Stadt und darauf, das soziale Zürich gemeinsam weiter voranzubringen.
Stadträtin Céline Widmer, Sozialdepartement