VBZ mit mehr Schadensfällen
Insgesamt 1911 Ereignisse meldet die VBZ-Schadenstatistik 2025. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugenommen haben insbesondere «Kollisionen mit Fahrzeugen» und «böswillige Beschädigungen». - SB/RED
Eines von 1911 Ereignissen aus der VBZ-Schadenstatistik 2025: Busunfall am Zehntenhausplatz am 4. 11. 25. Bild: Stadtpolizei Zürich
Insgesamt 1911 Ereignisse meldet die VBZ-Schadenstatistik 2025. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugenommen haben insbesondere «Kollisionen mit Fahrzeugen» und «böswillige Beschädigungen». - SB/RED
In Sachen Schadenereignisse müssen die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ auf ein wenig erfreuliches 2025 zurückblicken. Gleich 1911 Fälle vermeldet die entsprechende Statistik, die letzte Woche veröffentlicht wurde. Dies entspricht einer Zunahme von 10 Prozent gegegenüber dem Vorjahr und zugleich einem Rekord innert der letzten sieben Jahre.
Den Löwenanteil hatte dabei die Kategorie «Kollisionen mit Fahrzeugen» mit 926 Fällen (Vorjahr 853 Fälle), wobei hier ebenfalls der höchste Wert seit 2018 verzeichnet wurde. 530 dieser Kollisionen entstanden mit Personenwagen, 289 mit Nutzfahrzeugen und 64 mit Velo/Mofas/E-Trottinetts.
Auch in der Kategorie «Unfälle mit Körperverletzungen», die am zweitmeisten Ereignisse der Schadenstatistik in sich trägt, nahm die Zahl der Vorfälle zu. 622 Ereignisse im Jahr 2024 stehen 687 Ereignisse im Jahr 2025 gegenüber. Dies entspricht einem Plus von rund 10,5 Prozent.
Die Kategorie «Böswillige Beschädigungen» spielte mit 117 Ereignissen insgesamt zwar nur eine untergeordnete Rolle. Doch verzeichnete sie mit rund 31,5 Prozent die höchste Zuwachsrate (Vorjahr 89 Ereignisse).
Es gibt aber auch ein paar positive Veränderungen zu vermelden. Gab es 2024 gleich sechs tödliche Unfälle, so waren es 2025 noch zwei. Der eine ereignete sich auf der Dübendorferstrasse, als eine Fussgängerin das herannahende Tram zu spät bemerkte und von diesem erfasst wurde. Der andere trug auf der Seefeldstrasse in Fahrtrichtung Bellevue zu, als eine ältere Frau auf Höhe Mainaustrasse die Strasse überqueren wollte. Sie ignorierte das Warnsignal des Trampiloten und wurde ebenfalls vom Fahrzeug erfasst. Bei der Kategorie «Sachschäden Drittpersonen» gab es zwar einen Anstieg von fünf auf acht Fälle. Insgesamt verharrte der Wert in dieser Kategorie aber auf tiefem Niveau und ist somit weit entfernt vom Jahr 2018, das mit 41 derartigen Ereignissen zu Buche schlug.
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