VBZ setzen auf chinesische E-Busse
Der Stadtrat hat den VBZ den Kauf von 20 Elektro-Bussen gewährt. 8 davon stammen von einen chinesischen Hersteller und werfen Sicherheitsbedenken auf. - Von Sacha Beuth
E-Bus von Yutong, der künftig in der Stadt Zürich verkehren soll. Bild: Yutong
Der Stadtrat hat den VBZ den Kauf von 20 Elektro-Bussen gewährt. 8 davon stammen von einen chinesischen Hersteller und werfen Sicherheitsbedenken auf. - Von Sacha Beuth
Um die Klimaziele von Stadt und Kanton Zürich einhalten zu können, greifen die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich vermehrt auf elektrische Fahrzeuge zurück. Dies gilt auch für 20 neue E-Busse, für deren Erwerb der Stadtrat am letzten Mittwoch den VBZ Ausgaben von 17 Millionen Franken bewilligte.
Dabei handelt es sich um 12 Elektro-Gelenkbusse von Daimler Buses Schweiz sowie 8 E-Standardbusse des chinesischen Herstellers Yutong beziehungsweise dessen Werks in Frankreich. Die Fahr-
zeuge sollen voraussichtlich ab Mitte 2027 in Betrieb genommen werden.
Demgegenüber werden die bisherigen Verträge mit MAN und dem Schweizer Unternehmen Hess nicht verlängert. Vorab, weil die E-Busse der beiden Hersteller immer wieder Probleme mit der Lüftung, den Türen und der Heizung hatten. «Aufgrund der mangelhaften Qualität der in den Jahren 2022 und 2023 beschafften Elektrobusse verzichten die VBZ auf weitere Optionseinlösungen in den bestehenden Verträgen», schreiben die VBZ dazu in einer Mitteilung. Dagegen würden die neuen Modelle die Betriebssicherheit der VBZ-Flotte verbessern.
Allerdings sorgt gerade der Kauf der Yutong-Fahrzeuge für Sicherheitsbedenken. So bemerkten laut «NZZ» etwa die Verkehrsbetriebe Ruter der norwegischen Hauptstadt Oslo im Oktober vergangenen Jahres, dass die Busse aus der Ferne funktionsuntauglich gemacht werden könnten.
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